Housing problems

Today a cheeky garden snail moved into the house and more specific.. in the famous sleeping room and there into the sheep feeding bowl. “Here I’ll stay during winter.” The sheep were very irritated and refused to eat “escargot”. Therefore I got an eviction notice for the snail and put it outside on the wall.

Cheeky garden snail

Cute, isn’t it.

and it has cute little eyes

and it has cute little eyes

Since one of those snails died this year, because it tried to make a home right behind the entrance door. I brought this snail further away after I took the photograph.

I’m the author of the photographs.

Winter is coming

And even the sheep catch a cold.

Poor Brad had a cold and stayed 5 days in the barn. The vet visited us, a very nice young woman. She gave Brad 3 injections and he took it like a ram. Then I gave him every day an antibiotics injection. Brad felt better after one night and it was so boring in the stable. We played who eats the chess tokens first. Brad always won.

Poor Brad has caught a cold

After his release from the barn, he followed me everywhere. Even in the house. And other sheep followed him. Kleines for example likes to come in the house anyway.

We follow you everywhere

On the picture Kleines and Brad come OUT of my sleeping room. Needless to say, that my sleeping room doesn’t belong to me alone. The dogs and at least one cat sleep there too. That’s why Bach is a bit worried. “Will those sheep sleep here as well?” Don’t worry Bach.

I gave them some sweet chestnuts to bribe them.

Sweet chestnut

Sweet chestnuts are the best. (sheep proverb)

I’m the author of the photographs, they are available under a Creative Commons licence on Flickr.

Und wenn die Freiheit gar keine ist?

Ich habe viel gelernt bei Wikipedia. Bessere Rechtschreibung zum Beispiel. Einiges über Stilfragen. Schreib nicht “dieses, jenes, welches”, wenn du nicht wie ein Idiot klingen willst. Auch über Lizenzen. Freie Lizenzen. Und ich hab immer gern unter freien Lizenzen veröffentlicht. Weil es ja “sowieso jemand klauen wird” und weil ich ein sagenhaft schlechtes Selbstwertgefühl habe. Dass jemand für meine Artikel bezahlen würde, halte ich einfach für ausgeschlossen. Neulich wollte jemand eins meiner Fotos kaufen. Das hat mich gar nicht besonders irritiert. Ein Foto von tausenden, nach soundsoviel Jahren. Das ist aber auch gar nicht der Punkt.

Neulich schrieb einer meiner Flickr-“Freunde” (warum das immer alles gleich Freunde sein sollen, erschliesst sich mir nicht) er wolle keine “Likes” seiner Bilder, sondern nur Kommentare, da die individueller seien und ein echtes Interesse ausdrückten. Schön wärs. Flickr-Kommentare sind häufig genormt. Erstens werden alle Bilder gelobt. Egal wie gut oder schlecht sie sind. Man will ja niemanden verletzen. Zweitens gibt es Leute, die sehr individuell klingende Lobeskommentare posten.. bei jedem das gleiche. Das kommt mir auch nicht sagenhaft besser vor als ein “Like”. Ich bin blöderweise eine “soziale” Person und mache dabei immer mit. Bin unsicher, ob ich davon etwas hab. Sehr unsicher.

Heute schaute ich mir ein Video von Jaron Lanier an. Und blöderweise zweifele ich jetzt ganz schrecklich an allen meinen Aktivitäten in “sozialen” Netzwerken und bezüglich freier Lizenzen. Ich hab sogar schonmal jemandem gesagt, er solle doch bitte seine Fotos unter freie Lizenz stellen. Das ist Jahre her, die Fotos waren nicht sehr kunstvoll und trotzdem schäme ich mich jetzt ein bisschen.

Jaron Lanier bekam vom Deutschen Buchhandel einen Preis. Nun kann man sich denken, klar verleihen die ihm einen Preis, denn ihnen schwimmen die Felle davon. Ebooks kann man auch umsonst im Internet herunterladen, gelle. Kein Wunder, dass der Buchhandel jemanden preist, der verkündet, dass die Freiheit des Internets auch zu Unfreiheit führen kann. Ich bin Zyniker. Ich gebs zu. Die Farbe Pink und ständige Lobhudelei (dies nur als Beispiele) machen mich ganz wirsch. Was ich aber auch schon immer gesagt habe, ist, dass man Künstler bezahlen muss. Sonst können sie keine Kunst schaffen. Zumindest nicht lange. Und hier negiere ich mich selbst: es ist mir total egal, was allgemein schon immer wie war. Und ich glaube weder, dass der Mensch des Menschen Wolf ist – zumindest nicht willentlich- noch, dass wir alle gut sind (ich schonmal gar nicht).

Das Video:

Sollte ich vielleicht in Zukunft meine Fotos unter volles Copyright stellen und nicht mehr wikipedisieren? Und zwar nur deshalb, weil irgendjemand anders dadurch vielleicht keine 20 Cents für ein Foto bekommt und irgendjemand anders keine 5 Cents pro Zeile für einen Artikel bekommt? Die Preise sind wieder wie am Anfang des 20. Jahrhunderts (Leslie McFarlane bekam in den 1930ern 85 Dollar für ganze Bücher der Hardy Boys-Reihe). Es gibt einfach von allem zu viel und man kann ja den Google-Übersetzer benutzen. Ich tu das auch immer (oder linguee oder bab.la). Diese automatischen Übersetzer-Webdienste haben dabei soundsoviele Übersetzungen von Menschen gesammelt und wenden diese an. Es ist nicht der automatische Übersetzungsdienst selbst, der die Übersetzungen gemacht hat. Es ist nur ein Programm. Am anderen Ende ist dann mein menschlicher Übersetzerkumpel, der jahrelang studiert hat, Auslandspraktika machte und so weiter und sich dann am Ende nicht davon ernähren kann. Es gibt im Internet Börsen, wo man sich Übersetzungen billig kaufen kann. Man stellt den Text ein, verschiedene Übersetzer übersetzen ihn und man wählt die Version, die einem am besten gefällt. Davon kann niemand leben. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel. Und wenn das in anderen Bereichen vergleichbar ist?

Und wenn wir gerade auf eine Idiocracy zusteuern, in der Intellektuelle keinen Wert haben? Das war wahrscheinlich wirklich schon immer so, ich gebs zu. Intellektuelle waren noch nie sehr geschätzt, ausser natürlich von anderen Intellektuellen.

Ich steh jetzt also vor dem Dilemma, ob ich in Zukunft nur noch Sachen unter vollem Copyright veröffentliche. Und weder “es war schon immer so” noch “wo gehobelt wird, da fallen Späne” sind dabei hilfreich.

Ich musste noch daran denken, wie Thomas Soundso anno 19soundsoviel80 auf dem Pausenhof verkündete, er glaube daran, dass jeder Bürger bald über alles per Internet entscheiden wird. Liquid Democracy. Er war Optimist. Ich bin Pessimistin. ich dachte mir gleich, dass das bestimmt nicht so einfach sein würde, wie es klingt. Nicht nur, weil damals noch kaum jemand Internet hatte, sondern vielmehr, weil es immer Leute gibt, die zu dumm sind, etwas zu benutzen oder zu entscheiden oder zu faul oder uninteressiert. Wenn man jedem erst sämtliche Hintergrundinformationen vermitteln muss, wird die Aufgabe irgendwann unmöglich und es wird gar nichts entschieden werden. Den Optimisten gehört wahrscheinlich die Zukunft, das ist aber vielleicht nicht so unheimlich toll.

Heritage Day 2013, Second part: On the ropes of Chamblac and crooked photos in Giverville

Deutsche Version: hier.

And I promise, soon there will be animals again.

In Chamblac the church Notre-Dame was open and a member of the city council showed us around. He was very nice and he even allowed me to ring the church bell.. a bit. The ringing mechanism is not electrical, a rarity in the area. It was the first time I ever rang a church bell. It was impressive. Takes ages to swing the bell enough to make it ring and it feels as if it would fall on ones head.

Alain and Jeannine go into the church Notre-Dame of Chamblac. Own photo, licence: CC by-SA Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

The bell ropes. Own photo, licence: CC by-SA Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

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Suggested Reading: Get Married and Be Submissive

stanze:

Just have to reblog this. I mean, come on, what do you think when I would suggest to you “Get Married and Be Submissive! ” Kinky? Sadly not.

Originally posted on Doggy's Style:

Friends,

I would like to take the liberty to recommend a book that I haven’t read nor have I laid hands on it.
The name the book on its original version (Italian) is “Sposati e sii sottomessa” (Get Married and Be Submissive).

Get Married and Be Submissive

I was having breakfast and the man next to me was reading the newspaper. Something caught my attention and I asked him if I could have that page, he agreed.
This is what caught my attention:

Granada's arcjksk publishes a book that teaches how to be submissive.

Granada’s archbishop publishes a book that teaches how to be submissive.

The Archbishop of Granada, Spain, famous for their modern ways and for declaration such as:

“The abortion law, puts public health servers in a situation similar to the one of the officers at the Nazi concentration camps. Abortion is a silent genocide.” 
Or when criticizing modern society:
“We should mirror our society in the precious Middle…

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Tag des offenen Denkmals 2013, zweiter Teil: Chamblac und Giverville

English version: here.

In Chamblac war das Schloss von Jean de la Varende leider zu. Aber dafür war die Kirche offen. Ein Mitglied des Gemeinderates führte uns herum und ließ uns nicht nur in den Glockenturm steigen, ich durfte sogar die Glocken läuten. In Chamblac haben sie nämlich kein elektrisches Geläut. Man oder Frau muss sich in die Seile hängen und ziehen, was das Zeug hält.

Alain und Jeannine marschieren in die Kirche Notre-Dame von Chamblac. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Da hängen die Seile. Eigenes Foto, Lizenz: CC by Creative Commons Attribution Unported

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Heritage Day 2013, First part: Blanc-Buisson Castle

Deutsche Version: hier.

The name of the Heritage Day in France is: „Journée de patrimoine“, or rather „Journées“, plural, because the Saturday is included. This year I only took advantage of the Sunday. I went with Alain and Jeannine, who lives in a village nearby. I still don’t have a car and it would have been difficult to see as much as I did, if I’d had to go by bike. And the others wouldn’t have been able to go by bike anyways. Driving with Alain’s car was much more social. And he let me drive on the way back. Because I love to drive cars.

At first we went to Saint-Pierre-du-Mesnil where we saw Blanc-Buisson Castle.

Alain und Jeannine habe ich gefragt ob ich Fotos von ihnen hochladen darf, ja ich darf. Da ich mich hier in Fotografenpose warf, machten die beiden sich bereit und Jeannine hastete zum Mäuerchen. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

I asked Alain and Jeannine, if I can upload the photos. They don’t mind. Since I was striking a photgrapherpose, everybody started to get in position. Jeannine ran to the wall. Own photo, licence: CC by-SA Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Alain and Jeannine, who is sitting now,, as if she was always sitting there. Own photo, licence: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Blanc-Buisson Castle was built in 1290, in the reign of Philip IV of France. The castle is a rare example of the defensive architecture of the Late Middle Ages in the Pays d’Ouche. In 1355 the castle was attacked and nearly destroyed. After 1470 it was inhabited again. In the following seven centuries everything went well for the castle. The owners changed only three times, two times because of marriage and only once because it was sold.

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