Eselliebe

Bei unserer letzten Wanderung durch Morsan waren die Hunde besonders unleidlich, was das Fotografieren anging. Vielleicht wegen dem hohen Photonendruck. Die meisten Fotos sind auch prompt nichts geworden. Zu hell. Zu weit weg. Eigentlich meine Schuld, ich könnte es mal mit einer “zu hell, Strand”-Einstellung versuchen.

Wir trafen diverse Leute, Radfahrer, Nachbarn beim Rasenmähen, Wäscheaufhängen und am Swimmingpool an einer wunderbaren Chaumière. Die Chaumière bei Gegenlicht fotografieren hatte nicht funktioniert. Wir sahen sogar echte Kinder. Hui. An einem Feldweg begegneten wir zwei Eseln. Sie wurden neugierig. Dann schrie das Männchen plötzlich wie am Spieß und stellte sich in Positur. Ein Zaun bremste den feschen Galan.

Bis ich die Kamera herausgeholt hatte, war der Schrei schon fast vorbei, grmbl.

Eselliebe. Zäune sind doch manchmal echt fies. Eigenes Foto, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported/ CC by SA

Die Lämmer auf dem Hügel von Villeret haben sich inzwischen beruhigt und grasen friedlich zusammen herum. Mit meinem Lieblingsnachbarn, der aussieht wie Asterix mit 50, hab ich auch wieder geschwatzt. Die Lämmer gehören den verarmten alten Bauern da oben. Nach dem Krieg wurden die ganzen kleinen landwirtschaftlichen Betriebe von großen landwirtschaftlichen Betrieben plattgemacht. Die Bäuerin musste sogar in einer Fabrik arbeiten und das Ehepaar musste sehr viel Land und sämtliche Nebengebäude verkaufen. Der asterixhafte Nachbar wohnt in einem dieser Gebäude.

Lauter kleine Schwarzköpfige Fleischschafe. Eigenes Foto, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported/ CC by SA

Auf dem Grundstück blühen die Kastanien und der Weißdorn. Bei starkem Wind fliegen die Kastanienblüten wie Schnee herum.

Kastanienblüte, eigenes Foto, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported/ CC by SA

Das Wetter gefällt auch den Vierbeinern. Sieht aus, als habe Bachs klassischer Gesichtsausdruck abgefärbt. Eigenes Foto, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported/ CC by SA

Phex bewacht begeistert den Gartenschlauch. Er trägt noch das harnais vom Spazierengehen, äh… Geschirr klingt irgendwie doof. Er ist ja kein Pferd. Wie heißt das denn eigentlich bei deutschen Hunden? Eigenes Foto, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported/ CC by SA

Und dann gesellt sich noch die dicke Schlafmütz hinzu. Sie versucht die ideale Eiform eines Schafes zu erreichen. Aber bei Katzen ist das gar nicht sooo ideal. Eigenes Foto, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported/ CC by SA

Kleines überlegt wahrscheinlich gerade, ob sie es schafft, an den leckeren Weißdorn zu kommen. Eigenes Foto, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported/ CC by SA

Lecker Weißdornblüten, eigenes Foto, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported/ CC by SA

Pittoreskes Tor unter hohem Photonendruck in Morsan. Eigenes Foto, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported/ CC by SA

Blümchen an einem typisch normannischen Wegesrand. Eigenes Foto, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported/ CC by SA

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