Geschichte ist doch was Fieses, Bilderspende vom Bundesarchiv

Das deutsche Bundesarchiv vermacht Wikimedia commons 100000 Scans von Fotos, lizenziert unter Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0 Germany License (CC-BY-SA), das bedeutet, dass die Bilder vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht und auch geändert werden dürfen, wenn der Name des Autors/Rechteinhabers genannt wird und wenn geänderte Bilder unter kompativer Lizenz weitergegeben werden.
Das ist sehr schick. Fleissige Wikipedianer (nicht ich, ich bin dazu zu nooby) kümmern sich um die Archivierung, was zum Teil nicht ganz einfach ist, wenn auf den Bildern Sachen gezeigt werden die komplett obsolet sind, zumindest ohne genauere Erklärung, die natürlich fehlt.
Beispiel:

Harald Hoffmann

angolanischer Stand auf der Frankfurter Buchmesse 1981, Foto: Harald Hoffmann

Das hat einem vielleicht damals etwas gesagt, aber heute? Keine Ahnung wer diese angolanische Schriftstellerin ist.

An anderen Bildern sind aber auch noch die Texte, die bei der damaligen Veröffentlichung dabei waren angefügt. Da kann man dann sehen wie fies Geschichte wirklich ist.
Beispiel:

deutsches Bundesarchiv

Polnische Juden müssen zur Zwangsarbeit antreten, quelle: deutsches Bundesarchiv

Die lächeln ja alle in die Kamera, kann doch gar nicht so schlimm gewesen sein?
Dann kommt der originale Text zum Bild:
„Polen, Juden zur Zwangsarbeit befohlen

Zum ersten Mal können sie sich nützlich machen. Diese polnischen Kaftan-Juden, deren Tätigkeit bisher nur darin bestand, gegen das volksbewußte Deutschtum in der widerwärtigsten und hinterhältigsten Weise zu hetzen, erhalten nun an der Ostfront Gelegenheit, sich zum ersten Mal in ihrem Leben wirklich nützlich zu machen. Hier sieht man sie, bereits zum Abmarsch für den Arbeitseinsatz.
PK- Schwahn -(Scherl)
16.9.39 (Herausgabedatum)
11532-39“

Da krieg ich doch dezent das Kotzen. So waren die Deutschen, also mein Volk. Ohne den Text bleibt das Bild ohne Schrecken.
Es sollte doch (heute) allgemein bekannt sein, dass Hitler das Vermögen der Juden brauchte um den Krieg zu finanzieren und sie deshalb zuerst versuchte aus dem Land zu graulen und dann abschlachten liess. Damals jedoch glaubten viele Leute an das was die Propaganda verkündete. Judenhass gab es in Europa schon lange vor Hitler, schon im Mittelalter. Die Nazis haben das nur für ihre Zwecke ausgenutzt.

Was ich wirklich schlimm finde an Chefin ist, dass sie die Deutschen total verherrlicht, und was die Nazis angeht entschuldigt. Das sei ja damals nur die Regierung gewesen. Sie ist Amerikanerin mit deutschen Vorfahren und stellt gern Deutsche ein, weil sie der Meinung ist Deutsche seien besser als andere Europäer. Sie hat Obama gewählt, Rassist ist sie also zumindest nicht.

Ich hoffe, die originalen Beschriftungen bleiben auch in Wikimedia Commons erhalten, man weiss ja, dass Wikipedia allgemein unter Vandalen leidet. Es würde Leuten wie Chefin vielleicht doch zeigen, dass nicht nur Regierungen allein Völkermord ermöglichen, sondern die Bevölkerung wenigstens zum Teil den Völkermord akzeptiert. Täte sie das nicht, würde sie rebellieren.

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