marnières, Gefahr durch Mergelgruben

Die Bauern in Eure haben in der Vergangenheit Mergel (ein Sedimentgestein aus Ton und Kalk) abgebaut, um damit ihre Felder zu “düngen”. Der Düngeeffekt war natürlich nicht so dolle. Bei dem Mergelabbau blieben runde Löcher zurück, die etwa 1,5-2m im Radius waren und ein paar Meter tief. Diese Löcher wurden irgendwann provisorisch zugeschüttet. Jedoch wurde meistens nicht der horizontale Gang zugeschüttet, der entlang der Mergelschicht verlief.
Bei heftigem Regen kann sich so ein Loch, Marnière genannt, wieder öffnen, wenn die “Füllung” in den Gang rutscht.

Wir haben selbst 3 Marnières auf der Weide, es sieht aber nicht so aus, als würden sie sich öffnen. Trotzdem hat Chef eines der Marnière umzäunt.

2 Marnières auf unserer Weide, mit Rehlein und Lamm im Vordergrund.

2 Marnières auf unserer Weide, mit Rehlein und Lamm im Vordergrund. Foto von mir, Lizenz: gemeinfrei.

In Eure gibt es 16000 solcher Marnière (Stand 2005).

Mergelabbau

Mergelabbau, Zeichnung von mir, Lizenz: gemeinfrei

2 thoughts on “marnières, Gefahr durch Mergelgruben

  1. […] Madeleine Bavent, lebenslang ins Gefängnis werfen. Picard Gebeine wurden ausgegraben und in eine Marnière geworfen. Der Bischof dachte damit sei die Sache erledigt und kehrte nach Paris zurück. Aber die […]

  2. […] in Eure in denen die Gefahr sich plötzlich bildender metertiefer Löcher besteht. Die sogenannten Marnières sind alte Mergelgruben, die sich zum Beispiel nach starkem Regen öffnen können, wenn die […]

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