Château d’Harcourt, ehemaliger Stammsitz der Harcourts

Seit dem 1. März hat Château d’Harcourt geöffnet, also nutzten wir gestern das gute Wetter für einen Abstecher dorthin.

Am Eingang steht eine sehr schöne hohe Libanonzeder, die auf dem Foto natürlich nicht so toll aussieht wie in echt (grr).

Libanonzeder am Eingang zum Arboretum, eigenes Foto, Lizenz:CC by

Libanonzeder am Eingang zum Arboretum, eigenes Foto, Lizenz:CC by

Über dem Eingang zum eigentlichen Schloss bereich steht ein sogenanntes Châtelet, eine kleines Haus, das als Befestigungsanlage diente um den Eingang zu sichern.

Châtelet und Teile der Festungsmauer, eigenes Foto, Lizenz: CC by

Châtelet und Teile der Festungsmauer, eigenes Foto, Lizenz: CC by

Rückseite des Châtelet, dort wo die roten Backsteine sind wurden im 17. Jahrhundert Renovierungsarbeiten durchgeführt. Eigenes Foto, Lizenz:CC by

Rückseite des Châtelet, dort wo die roten Backsteine sind wurden im 17. Jahrhundert Renovierungsarbeiten durchgeführt. Eigenes Foto, Lizenz:CC by

Das Schloss wurde im 12.-14. Jahrhundert erbaut und im 17. Jahrhundert renoviert und umgebaut. Teile der Festungsmauer wurden im 17. Jahrhundert eingerissen und die so gewonnenen Steine zur Renovierung des Hauptgebäudes verwendet, Ziel war es, aus der ungemütlichen Burg eine Art Gutshaus zu machen.

alter Eingang zum Hauptgebäude, eigenes Foto, Lizenz:CC by

alter Eingang zum Hauptgebäude, eigenes Foto, Lizenz:CC by

seitlicher Blick vom Châtelet auf das Hauptgebäude, eigenes Foto, Lizenz:CC by

seitlicher Blick vom Châtelet auf das Hauptgebäude, eigenes Foto, Lizenz:CC by

andere Seite des Hauptgebäudes, eigenes Foto, Lizenz:CC by

andere Seite des Hauptgebäudes, eigenes Foto, Lizenz:CC by

Trotz der Zerstörung sind natürlich noch Reste der Mauer vorhanden und sehen überaus pittoresk aus.

Mauer, Reste eines Turmes und ein Fenster, eigenes Foto, Lizenz:CC by

Mauer, Reste eines Turmes und ein Fenster, eigenes Foto, Lizenz:CC by

2 Türme und die Seite des Châtelet, eigenes Foto, Lizenz:CC by

2 Türme und die Seite des Châtelet, eigenes Foto, Lizenz:CC by

Battlement, own photo, licence:CC by

Festungsmauer, eigenes Foto, Lizenz:CC by

Viele Bäume im Arboretum sind beeindruckend hoch, leider kann man so etwas nicht mit einem billigen Fotoapparat einfangen.
Im ummauerten Teil des Arboretums steht eine Süntelbuche aus dem Wald von Verzy (Faux de Verzy), ihr Stamm, ihre Äste und sogar die Wurzeln wachsen durch eine Anomalie verdreht. Diese Art von Buchen ist steril und trägt keine Blüten. Die Ursache für die Anomalie ist unbekannt.

Im Dorf Harcourt selbst wurde gerade irgendein seltsames Frühlingsfest gefeiert, weshalb überall Lumpenpuppen aufgestellt waren.
Die Kirche Saint-Ouen aus dem 13. Jahrhundert steht mitten im Dorf.

Eglise Saint-Ouen, eigenes Foto, Lizenz:CC by

Eglise Saint-Ouen, eigenes Foto, Lizenz:CC by

Eglise Saint-Ouen Vorderseite, eigenes Foto, Lizenz:CC by

Eglise Saint-Ouen Vorderseite, eigenes Foto, Lizenz:CC by

In Harcourt gibt es viele Fachwerkhäuser und eine Abtei, die ich aus Faulheit nicht mehr besichtigt und fotografiert habe.

Creative Commons License
Château d’Harcourt, ehemaliger Stammsitz der Harcourts von stanze (stanzilla, stanzebla) steht unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported Lizenz.

2 thoughts on “Château d’Harcourt, ehemaliger Stammsitz der Harcourts

  1. […] Über das Château d’Harcourt habe ich schonmal geschrieben: Château d’Harcourt, ehemaliger Stammsitz der Harcourts […]

  2. […] Pfarrer in der Gegend von Harcourt hatte den Ruf eines mächtigen Gewitterbeschwörers. Wenn er von zuhause wegging, setzte er immer […]

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