staatlicher Kunstklau in Frankreich, l’état c’est voleur

Wundern tut es mich eigentlich nicht so sehr, nachdem ich gelesen habe, dass das seit der Französischen Revolution so geht. Die Französische Revolution war meiner Meinung nach ohnehin eine Entschuldigung Straftaten zu begehen, rauben, morden und stehlen im Namen der Freiheit. Und das heisst nicht, dass ich Adelige mag.

Seit der Französischen Revolution dürfen französische Staatsbeamte Kunstwerke und Möbel aus privaten Sammlungen anfordern, um damit ihre Büros zu schmücken. Dreist? Es wurde noch dreister gehandhabt, denn nicht nur die Büros wurden geschmückt, sondern viele nahmen Kunstwerke und antike Möbel mit nach hause oder verkauften sie sogar.

Laut Netzeitung verschwanden so 34.000 Gemälde, Skulpturen, Möbel und Tapisserien und 150.000 werden (seit 10 Jahren) noch gesucht. Darunter sind 4000 Gemälde und Skulpturen aus Frankreichs größten Museen wie dem Louvre oder dem Musée d’Orsay. Von den 809 ausgeliehenen Louis-quinze-Möbeln und Empire-Uhren wurden gerade mal 113 gefunden. In mehr als 1000 Fällen ist es zu einer Klage wegen Diebstahls gekommen.

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