Zeitung macht Albtraum

Die Netzeitung ist eingegangen, der Beruf Journalist stirbt aus. Es reicht inzwischen wenn Leute, die bei einem Ereignis dabei sind mit ihren Handys Videos machen, die so aussehen wie “Blair-witch-Project” nur halt verwackelter, und twittern, das kann man dann überall senden und hinschreiben und dann vielleicht noch auf Wikipedia schimpfen, weil es sich so wenig dazu eignet für Berichte verwurstet zu werden. Lange Rede kurzer Sinn, ich kaufe wöchentlich brav das hiesige Lokalblatt (l’éveil) und ab und zu Paris-Normandie, das Regionalblatt (das hab ich auch auf RSS, man will doch wissen was in den umliegenden Käffern abgeht).

Hier geht total viel ab, von wegen auf dem Land passiert nichts. Brandstifter im kanton Beaumesnil, Tote in der Müllpresse in Pont-Audemer, verkohlte Leichen in Bernay und … in der Nacht von Mittwoch dem 4. auf Donnerstag den 5. November wurden zwei Rinder in Giverville gestohlen. Die Viecher sind spurlos verschwunden. Jaja, die Polizei untersucht den Fall, man kennt das: “Haha, die sind inzwischen eh gegessen worden.” Das war dann der Artikel der bei mir Albträume verursachte. Giverville ist das Nachbarkaff im Westen, nur 2 Kilometer weg, was wenn die Viehdiebe hier auftauchen und meine Schäfchen belästigen? Eigentlich muss ich mir aber nicht soviel Sorgen machen, die Schäfchen können sehr schnell rennen.

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