Der Lieuvin bei Johann Georg Krünitz

In der Online-Version der “Oeconomischen Encyclopädie” von Johann Georg Krünitz (1728-1796) entdeckte ich einen Eintrag über das Lieuvin, eine Landschaft im Département Calvados (und Eure) in der Haute-Normandie.

Lieuvin, lat. Livinus Comitatus, Lievinum oder Lexoviensis ager, ein kleines Ländchen in der Normandie in Frankreich, jetzt im Departement des Kalvados, dessen Hauptort Lieux ist, etwa 70 (franz.) q Meilen groß. Es wird von der Ville, Touque etc. etc. bewässert; der Boden hat mehr Weide= als Ackerland, ausgenommen in der Gegend von Bernay, wo es viel Frucht gibt. Ferner findet man hier Eisenminen und Eisenhämmer. Ein Theil dieses Landes wurde ehemahls von den Lexovieren bewohnt.

“Lieux” soll wohl Lieurey heissen oder Lisieux, der Fluss “Ville” vielleicht Risle? Ja, hier haben früher die Lexovier gehaust. Eigentlich liegt der Lieuvin zwischen der Seine im Norden, dem Tal der Risle im Osten, der Charentonne im Süden und dem Pays d’Auge im Westen.

Titelblatt des 18. Bandes der Oeconomischen Encyclopädie von 1779, public doman/gemeinfrei, Scan von Wikimedia Commons User:Stachel

2 thoughts on “Der Lieuvin bei Johann Georg Krünitz

  1. […] wurden die Äpfel in den meisten Apfelplantagen der Umgegend (Lieuvin) in diesem Jahr nicht geerntet. Ich habe bisher noch keine Erklärung dafür gefunden. Apfelbäume […]

  2. […] liegt im Lieuvin auf einer mittleren Höhe von 161 Metern über dem Meeresspiegel, 20 Kilometer nordöstlich von […]

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