Aberglaube in der Normandie: Todesomen

Viele Omen verkündeten den Bewohnern der Normandie im 19. Jahrhundert den Tod eines Angehörigen oder Bekannten. Es würde jemand sterben, wenn eine Eule nahe am Haus schreit (passiert hier täglich), wenn eine Henne wie ein Hahn kräht, wenn drei Elstern zusammen sind oder wenn man drei Schläge auf den Fußboden des Schlafzimmers hört. Verschiedene Traumzeichen verkündeten den Tod, Träume von Zähnen, von Priestern oder von Wäsche. Wäsche war ohnehin gefährlich, wenn die Vorderseite eines Hemdes auf den Boden des Bottichs kam, würde dessen Besitzer im Verlauf des Jahres sterben (da ergaben sich bestimmt Probleme bei der Einführung von Waschmaschinen).

Wenn ein Toter mit offenen Augen daliegt, würde noch jemand sterben. Ein Maulwurf, der im Keller oder in einer Küche mit gestampftem Lehmboden buddelt, verkündete den nahen Tod eines Bewohners. Wenn man den Strunk vom Kohl verbrannte, starb der Hausherr. Wenn ein toter Vogel in den Kamin fiel würde ein Mitglied der Familie sterben. Wenn das Mastschwein vor der Schlachtung starb, würde jemand im Hause sterben.

Um herauszufinden ob jemand, der sich in weiter Ferne befand (zum Beispiel im Krieg), verstorben war, hob man einen schweren Schlüssel mit zwei Fingern hoch und hielt ihn über das Johannesevangelium. Wenn der Schlüssel sich nicht bewegte, war die Person tot.

Um den Tod eines Bewohners anzuzeigen hängte man ein weißes Tuch vor ein Fenster.

Die Seele

Deux anges emportant une âme au paradis, église d'abbaye de Saint-Wandrille

Detail einer Grabplatte aus dem 14. Jahrhundert. Zwei Engel tragen eine Seele in den Himmel. Lizenz: public domain/gemeinfrei

Die Seele von Gehenkten und Selbstmördern, die sich erhängt haben, wohnte zwischen Himmel und Erde, es war nicht erstaunlich, wenn sie zurückkam und spukte.

Vor dem Bett des Sterbenden wurde ein Eimer mit klarem Wasser aufgestellt, in dem sich die Seele waschen konnte, bevor sie durch das Fenster hinausflog, das man im Moment des Todes für sie öffnete.

Sobald es dunkel wird sollte man nicht mehr fegen, denn die Seelen der Toten versuchen wieder ins Haus zu kommen und man könnte sie aus Versehen rausfegen.

Frei nach:
Croyances Populaires de Normandie von Solange Lebreton, erschienen bei Éditions Bertout 2005, ISBN=2-86743-587-0

3 thoughts on “Aberglaube in der Normandie: Todesomen

  1. hello blami :***

    1st of all, sorry for bothering you here :] hope you are doing fine!!!
    oh, yes you can rub your eyes now – its really me😀

    well well, but i am not here to lure you back to the eful mmorpg called tibia. even tho i think i am am allowed to send you some greetings from all uf us (iron, iris, wolfy, sheep, aro, dore, gok, and all the rest .. and me ofc :] -waves- ).

    you may wonder why i am writing here now… ofc, there is a reason. i want you to login at tibia within the next few days. even if its just for a second. sounds strange right? the reason is: if you login the next few days (until april 17th as wolfy said) your char wont be deleted for about 2 more years. i know you dont really mind about it, but i dont wanna see a fake blamina running around in tibia in a half year, when the name will become availabe again. so i hope you can do us that favor. well and if you do and have some more seconds of spare time, we wont be mad if you say hello to us :]

    soo, und warum hab ich das jetzt alles in englisch geschrieben? -.- blöde tibia-krankheit. naja, nochmal das wichtigste auf deustch: loge mal kurz bei tibia ein (ich schätz mal webseite zählt nicht, muss auf dem char sein), sag ruhig mal hallo falls du die zeit und lust dazu hast aber vorallem lass es dir gut gehen :]

    schöne grüße aus harmonia,
    Hase!

  2. Hehe, okay, aber warum du das in englisch geschrieben hast weiss ich trotzdem nicht. Manchmal wenn jemand in den wikipedia-de-IRC gekommen ist, der englisch geredet hat, bin ich ganz sentimental geworden. -seufz- tibia, das waren noch Zeiten…

    Ich habe eingeloggt, sofort wurde ich von einem level 3 angequatscht, der gsagt hat er wolle mich interviewen für ein Schulprojekt, ich hätte ja seit 2008 nicht eingeloggt. Ich habe die Gelegenheit genutzt ihn vollzuschwallen, obwohl ich annehme, dass er nur meinen Acoount wollte, immerhin ist es Tibia. Ich habe ihm jedenfalls gesagt, dass ich meinen Account NIE verkaufen würde und dann war er so schlau, auch nicht zu fragen.

    Er sei mal mit der aaew-Familie Herrscher über Inferna gewesen. Jaja, dort gebe es immer noch viele Hacker, “aber die hacken ja nur die doofen Botter”, ja er sei auch gehackt worden, nein, er cheate nicht. Das ist Tibia.

    Wegen dem habe ich an die ganzen miesen Geschichten in Tibia gedacht, und jetzt bin ich wieder ein bisschen traurig, dass Menschen sich so scheisse aufführen können/müssen… im Internet.

  3. Jetzt, da Nolanata sich auch noch gemeldet hat, muss ich einsehen, dass ich gar keine mmorpg Etikette mehr beherrsche. Hase :*:*:*:* -knuddel-🙂

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