Paranoiainduzierender Kackgeist

Kein schöner Titel, aber die Wahrheit ist nicht immer schön, sogar meistens eher nicht schön. Vor ein paar Tagen erfuhr ich von der Facebook-Chronik des Benutzers “Idi Ot”, dass er und Markus sich gerade in La Chapelle-Gauthier befinden. Ich schaffte es diese Zeit mit verhältnissmäßig geringem Paranoiaaufkommen zu überstehen. Einmal ließ ich beim Spazierengehen mit den Hunden sogar das Tor unverschlossen. Woraufhin natürlich ein unbekanntes Auto in die Einfahrt fuhr… dort aber nur zwei Minuten lang verweilte, weshalb wir nicht einmal unsere Schritte beschleunigten. Wir sind es sowieso gewöhnt, dass seltsame Autos auf den Feldern parken, die mit quietschenden Reifen wegfahren, wenn wir uns nähern (wahrscheinlich kiffende Landjugend). Dann stellte ich allerdings fest, dass unser “Warnung vor dem Hund”-Schild abgeknibbelt worden ist. Wer macht denn sowas? Und wozu?
Vorher:

Am 4. Juli war das Schild jedenfalls noch da. Verdammte Hacke. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported


Nachher:

Im September sah es dann so aus, wie abgeknibbelt. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported


Heute:

Also schmiss ich mich heute endlich an eine Erstbemalung, da muss noch Schrift drauf, aber erstmal muss das trocknen. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported

Ich bin anerkannte Nichtmalerin. Aber es ist immer noch besser als die berühmte spanische Restauratorin.

Wesentlich übler war aber der gestrige Fund von zwei vollgekackten Toiletten im Schloss. Keine Angst, davon gibt es kein Foto. Das Wasser ist abgestellt, der “Schlossgeist” konnte also nicht abziehen. Ich hab natürlich nicht mehr in die Klos geguckt, seit die Chefs weg sind. Deren Kacke ist es jedenfalls nicht. Ich kann mich nicht genau daran erinnern, wann der Finne da war, aber dem hatte ich gesagt, dass das Wasser abgestellt ist und dass er mein Klo benutzen kann/soll. Wer macht denn nun wieder sowas? Das Bett von Madame war außerdem unordentlich und die schwere Kissenrolle, die am Kopfende einmal quer über das ganze Bett geht, lag schief. Das kann Prinzessin Miniputz eher nicht beiseite gestemmt haben. Ist hier irgendwas passiert, und ich habe es nicht einmal bemerkt? Falls ja, dann kann ich wahrscheinlich froh sein, dass ich nur die Hinterlassenschaften und nicht deren Verursacher getroffen habe, denn sonst hätte ich mich bestimmt sehr aufgeregt.

Prinzessin Miniputz im Schloss. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported

Nachtrag: Am 20. September hab ich dann die Schrift auf das Schild gemalt.

Nicht schön, aber selten. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported

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