Schneeschuhe für Rudi

Es hat geschneit. Unverschämtes Wetter! Aber die Schafe nehmen es bisher halbwegs gelassen, immerhin füttere ich sie mit Heu, Rüben, Karotten, trockenen Schaffutter. Nur Brad drehte heute durch und griff die Hunde an. Das lag aber vielleicht an Rudis Pullover. Einen hellgrauen Hund Bodyguard haben wir doch nicht? Immerhin war das eine gute Gelegenheit für mich, ein bisschen zu joggen. Ich rannte – um die Hunde zu schützen – mit meinem Schäferstock hinter Brad her und drohte ihm. Der nimmt mir das nicht übel und mir wurde warm.

The sheep gather around the hayrack. Own photo, licence: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Schafversammlung an der Raufe. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Bach hat heute ein unglaublich fettes Kaninchen erwischt und ließ es tatsächlich gehorsam fallen, als ich “aus” sagte. Das überraschte mich. Rudi muss ich die Kaninchen immer aus dem Maul ziehen. Bach ist doch ein braver Hund. Was tun mit der Leiche, der Boden ist gefroren, auf dem Schnee sieht man und vor allem Fuchs alles. Ich beerdigte das Kaninchen gleich hinter dem Zaun in einem provisorischen Grab aus Stöcken.

Unterdessen sammelte Rudi Schnee an seinen Pfoten. Er läuft dann wie ein Seemann. Irgendwann ist er doppelt so schwer wie ein schneeloser Hund und bekommt die Beine kaum noch hoch. dann ist es Zeit ins Haus zu gehen.

Rudi in the park. Own photo, licence: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Rudi im Park. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Rudi und Bach im Schnee. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Rudi und Bach im Schnee. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

He has already collected quite a lot of snow. Own photo, licence: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

So langsam werden die Füße schwer. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Am Südturm traf ich Miniputz, die sich sehr über das Wetter beklagte. “Der Boden ist nass und kalt, lass mich reiten”, miaute sie. Schließlich sprang sie auf meinen Rücken und kletterte auf meinen linken Arm, auf dem sie hockte wie ein Jagdfalke. Ich finde das jedesmal toll, aber sie wiegt immerhin 4 kg und wenn ich sie eine Weile herumgetragen habe, dann wird der Arm immer schwerer. Am Cottage setzte ich sie ab, das fand sie gar nicht gut.

My furry falcon. Own photo, licence: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Mein pelziger Falke. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

At the cottage my arm weighs a ton. Own photo, licence: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Die Katze wird immer schwerer. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Her hypnotising gaze says: "Take me up again! How dare you put me down?" Own photo, licence: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Hypnoseputz versucht mir zu suggerieren, sie wieder aufzuheben. Eigenes Foto, Lizenz: CC by-SA/ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

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